"König Ödipus"
nach dem antiken Drama von Sophokles -
Neuverdichtung mit Musik von Bodo Wartke
www.bodowartke.de
In Theben regiert König Laios mit seiner Gattin Iokaste. Das Paar ist seit Jahren ungewollt kinderlos
und bittet deshalb das Orakel von Delphi um Rat. Dieses prophezeit ihnen zwar die Geburt eines Sohnes,
aber auch, dass dieser Sohn erst seinen eigenen Vater töten und später mit seiner Mutter Kinder zeugen wird.
Geschockt von dieser Nachricht, beschließen König Laios und Königin Iokaste,
das neugeborene Kind von einem Hirten im Gebirge aussetzen zu lassen, damit wilde Tiere es fressen.
Der Hirte hat jedoch Mitleid mit dem armen Knaben und übergibt ihn seinem Kollegen, einem Hirten aus Korinth.
Dieser bringt das Neugeborene seinem Herrscherpaar, König Pelops und Königin Merope.
Die nehmen den Jungen an Kindes statt, geben ihm den Namen Ödipus und ziehen ihn wie ihren eigenen Sohn auf.
Zum Teenager herangereift, erfährt Ödipus auf einem Fest von einem betrunkenen Bürger Korinths, dass er adoptiert ist.
Er stellt daraufhin seine vermeintlichen Eltern zur Rede, doch die streiten alles ab und behaupten,
Ödipus wäre ihr leibliches Kind.
Der Heranwachsende ist nun völlig verunsichert und sucht seinerseits beim Orakel von Delphi Hilfe und Rat.
Dort erfährt er aber vor allem von der schrecklichen Prophezeiung und beschließt daraufhin Korinth zu verlassen,
um seinem Schicksal zu entfliehen. Denn er glaubt noch immer, dass Pelops und Merope seine leiblichen Eltern sind.
Nun erst beginnt die Geschichte im Sophokles'schen Drama und auch in der Neuverdichtung von Bodo Wartke
geht es jetzt erst so richtig los und das Schicksal nimmt seinen unabänderlichen Lauf...